Strandspaziergang auf Usedom
Ahlbeck, Dienstag 29. April 2008. Die Wettervorhersage hatte prophezeit, dass am heutigen Tag in Waren die Wettergrenze zwischen einem Tief und schönerem Wetter im Osten läge. Und in der Tat wurden die Fische am Morgen vom Prasseln des Regens gegen die Fenster ihrer Unterkunft geweckt. Indes mussten sie ihr Gefährt nur wenige Kilometer gen Osten lenken, um schönstes Sonnenwetter zu genießen.
Neubrandenburg
Neubrandenburg war im Reiseführer mit einem Stern versehen und so legten die Fische einen Besichtigungshalt ein. Die Stadt ist von einer mittelalterlichen Mauer mit vier gut erhaltenen Stadttoren umgeben. Die Fische wanderten an einem Stadttor zum anderen und bewunderten die Wiekhäuser, Wachhäuschen die auf der Mauer thronen. Anschließend ging es über sanft gewelltes Bauernland über Anklam nach Usedom.
Stranderkundungen
Die Fische nahmen im Ostseebad Ahlbeck Quartier und begaben sich an diesem schönen sommerlich warmen Tag sofort an den Strand. Schnurstracks marschierten sie die Strandfront der drei Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdof und Bansin ab. Bansin wirkte dabei vom Strand aus gesehen mit seinen zahlreichen noch erhaltenen Strandvillen für die Fische am kaiserlichsten. Sie stapften über den Sandstrand mit starkem Wind gen Bansin und kämpften sich dann gegen den Wind nach Ahlbeck zurück.
Zu Fuß nach Polen
Anschließend ging es am Strand entlang in die entgegen gesetzte Richtung zum polnischen Swinemünde. Die Fische hatten bereits im Hotel erfahren, dass man ohne Ausweispapiere am Strand zu Fuß nach Polen einreisen könne. Dennoch waren sie natürlich gespannt, ob an die Grenzen bin überhaupt erkennen könne. Aber weder war ein roter Strich in den Sand gemalt noch ein Zaun errichtet. Der einzige Unterschied über das im deutschen Strandbereich runde Abfalltonnen verwendet wurden, welche im polnischen Strandbereich in viereckige Abfalltonnen übergingen.