Golfen über dem Achterwasser
Ahlbeck, Mittwoch 30.April 2008. Spontan beschlossen die Fische den sonnigen Vormittag beim Golfspiele zu verbringen. Es gelang ihnen kurzfristig eine Startzeit zu organisieren und so konnten sie bereits um 9:30 Uhr gemeinsam mit einem einheimischen Ehepaare abgeschlagen. Der typische Geestplatz bot manch reizvolles auf und ab und die letzten Bahnen des Platzes erlaubten sogar den Blick auf das Achterwasser, welches quasi die andere Seite der Insel Usedom markiert.
Auf dem Deutschen-Markt
Fisch-Woman wollte unbedingt ausprobieren, ob man mit dem Auto genauso problemlos ins polnische Swinemünde einreisen könne wie am Vortag zu Fuß. So bogen die Fische in Ahlbeck gen Osten ab, näherten sich in einem Ströme langsam dahin schleichender Autos der Grenze und konnten in der Tat ohne jegliche Kontrolle ins polnische Nachbarland einfahren. Gleich hinter der Grenze gibt es den so genannten Deutschen-Markt. Hier werden preisgünstig an vielen Ständen Textilien Zigaretten und Fleischwaren angeboten. Die Fische erstanden einen Wildschweinschinken und kehrten ins nahe Ahlbeck zurück.
Wanderung nach Heringsdorf
Urplötzlich sank die Temperatur um mehrere Grad. Die Fische wandeten sich in schwere Pullover und wanderten auf der Uferpromenade von Ahlbeck nach Heringsdorf. Sie bewunderten die Strandvillen an ihrem Wege, in denen vor dem Kriege die eine oder andere Berühmtheit zur Erholung weilte. Sie erkundeten die hochmoderne Bäderbrücke von Heringsdorf und fuhren anschließend mit der Usedomer Bäderbahn nach Ahlbeck zurück. Interessant, dass die Endstation dieser Bahn nicht Ahlbeck, sondern das polnische Swinemünde ist. Anschließend trieben die Fische die Kühle des Nachmittags mit einem Saunagang aus ihren Körpern.